St. Josef Kapelle

Bereits am Anfang der Jahrhundertwende beschäftigten sich die Einwohner von Schmitzingen mit dem Bau einer Dorfkapelle. Das jahrzehntelange Planen, Gestalten und Warten, fand nach zwei verlorenen Weltkriegen endlich sein Ende und das Vorhaben konnte verwirklicht werden.

Ein fertiger Bauplan lag bereits im Dezember 1948 vor. Eine weitere Überplanung fand sowohl beim Erzbischöflichen Bauamt als auch bei den Planern die notwendige Akzeptanz.

Die Grundsteinlegung konnte im September 1951 erfolgen und schon zwei Jahre später wurde die Kapelle feierlich eingeweiht.


Über den in den 90iger Jahren neu gestalteten Vorplatz erreicht man den Eingang, mit dem massiven Eichenportal und dem darüber angebrachten Bildnis der Mutter Gottes, dargestellt als „sedes sapientiae“, Sitz der Weisheit, mit zwei anbetenden Engeln. Darüber erhebt sich der 25 m hohe Turm mit seinen beiden Glocken von insgesamt 240 kg(dis und fis) und dem achteckigen Dachhelm. Auf der Turmkugel ist ein drei Meter hohes, vergoldetes Kreuz angebracht. Der einschiffige Kirchenbau ist 20 m lang, 8 m breit und 11 m hoch.
In der Kirche finden rund einhundert Besucher platz. Neben einer Empore, für ca. 30 weitere Personen, ist hier eine separat eingerichtete Sakristei zu finden. Der Blick richtet sich so gleich nach vorne zu dem einfachen Altar aus massivem Stein und auf das großflächige Wandgemälde dahinter, das den Sohn Gottes als „majestas domini“, Christus in der Herrlichkeit, darstellt.

Die schlichten Glasfenster sind mit einfachen Ornamenten geschmückt.

Die Kapelle wurde zuletzt im Jahr 2000 von den Einwohnern umfänglich saniert.

Viel Tatkraft, Idealismus und Opfersinn waren notwendig, um das schöne Werk gelingen zu lassen, so war es folglich kein Zufall, dass die Kirche dem Heiligen Josef, dem Schutzpatron der Handwerker, geweiht wurde.


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